Das plattdeutsche Lustspiel in drei Akten  „Theo un de Wiever“  von Jennifer Hülser wurde im Oktober/November 2019 von der Plattdeutschen Theatergruppe des Heimatvereins Erle aufgeführt.

Diese Laienspielgruppe versteht es jedes Jahr aufs Neue, mit viel Witz und Humor Szenen in plattdeutscher Sprache auf die Bühne zu bringen. Dabei werden Jung und Alt angesprochen, es ist für jeden etwas dabei.

Zum Inhalt: Mutter Helga (Eva Fölting) möchte ihren längst erwachsenen Sohn Theo (Benny Bente) endlich an die Frau bringen und erwartet sich dabei Hilfe von der Typberaterin Eleonore Dünnfrack (Larissa Grömping). Auch Theos bester Freund Hans Kuller (Christoph Ossing) will ihm helfen. Er engagiert für Theo die Prostituierte Dame Chantal Château (Annette Krampe), um ihn auf den Geschmack zu bringen. Doch dem armen Theo verschlägt es angesichts der „leichten Dame“ im wahrsten Sinne des Wortes die Sprache. Er kommt mächtig ins Stottern. „Scha… Scha… Schantalle“.

Annabell (Helene Dickmann), das Hausmädchen ist jedoch schon länger in Theo verliebt, aber Theo hat nur Augen für seine Briefmarken und trinkt Kamillentee linksgerührt. Seine Verehrerin Annabell hingegen lässt sich einiges einfallen, um ihre Nebenbuhlerin loszuwerden. In der Folge kommt es zu zahlreichen Verwechselungen. Der Elektriker Paul Blitz ( Bernd Klaus) wird für Chantals Zuhälter „Rocko“, das Rohr gehalten und gefesselt, obwohl er nur die Steckdose reparieren will. Mutter Helga verbringt eine gemeinsame Nacht mit Rocko, Chantal wird mit Rizinusöl und Typberaterin Eleonore mit Schlaftabletten mattgesetzt. Doch letztendlich entscheidet Annabell die Situation für sich und bekommt ihren Theo.

Die Akteure überzeugten in ihren Rollen durch passende Kostüme und ausdrucksvoller Mimik und Gestik und manchen menschlichen „Macken und Ticks“.

Die sechs Vorstellungen waren alle ausverkauft. Die Zuschauer hatten ihren Spaß: Es blieb kein Auge trocken vor Lachen!

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